Überall diese Wacken-Leute. Sie stören mich überhaupt nicht. Aber sie haben meist lange Haare und sind schwarz gekleidet. Das wirkt auch für einen aufgeklärten Menschen auf den ersten Blick bedrohlich - schließlich hat man elterliche Sozialisation hinter sich. Zwei kommen auf mich zu.
Ich sitze auf einem ihrer Sitzplätze, das kümmert mich aber nicht weiter. Ich war zuerst da. Mit ihren Reservierungsbescheiden wollen sie mich überzeugen - es ist tatsächlich ihr Platz. Aber meiner ist es gleichermaßen und subjektiv gesehen, ist es meine Pflicht, sitzen zu bleiben. Mein Reservierungsbescheid (Platz 44, Wagen 5) ist zwar offensichtlich kein Unikat, er bestärkt mich trotzdem in meinem Sitzverhalten. Fazit: Verdammte ÖBB.
Update: Das Reservierungsproblem ist auch bei der Schwedischen Bahn (SJ) aufgetreten. Noch dazu ist der X-2000, das Flaggschiff der SJ, mit einer Verspätung von 45 Minuten in Linköping angekommen. Öffnungszeiten der Youthhostel-Rezeption verpasst, Hotel gesucht, gut geschlafen.
Selber schuld, wenn man mit dem Zug nach Schweden fährt. Aber hätt' ich sonst erlebt, wie der Zug in Puttgarden (GER) in eine Fähre fährt, um bei Rodby, Dänemark 45 Minuten später wieder rauszurollen?
was? du bist schon weg? und sagst gar nix? still und heimlich verabschiedet er sich! pah! oder ist das nur mal ein vortasten und du kommst nochmal zurück, wenn nicht aus dem einzigen grund, dich gebührend zu verabschieden.
AntwortenLöschenPS: ich erwarte mir berichterstattung für mein hübsches ressort ;)